Arbeit und die Ausbildung spielen eine große Rolle im Resozialisierungsprozess der Strafgefangenen.
Die Justizvollzugsanstalt Willich II bietet für die weiblichen Inhaftierten in modernen vollständig ausgestatteten Unterrichtsräumen folgende schulischen Bildungsmaßnahmen an:

  • eine Alphabetisierungsmaßnahme für Frauen
  • eine Elementarmaßnahme für Frauen, die nicht arbeitsfähig sind
  • einen Liftkurs zur Vorbereitung auf weitere schulische oder berufliche Maßnahmen
  • den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 (Dauer: 2 Semester)
  • den Mittleren Schulabschluss - früher: Fachoberschulreife (4 Semester)

Im Bereich der beruflichen Bildungsmaßnahmen verfügt die JVA Willich II über insgesamt 44 Ausbildungsplätze in den Bereichen Änderungsschneiderei (Übungswerkstatt), Modenäherei, praxisbezogener Bürokommunikation sowie dem Berufsinformationszentrum mit Schwerpunkt Holz, Farbe und Gestalten.
Grundgedanke ist, die beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erhalten oder zu fördern, Interesse an geregelter Arbeit zu wecken und Ausbildung in verschiedenen beruflichen Bereichen sowie schulische Bildung anzubieten.


Beschäftigung und Arbeitsplicht (§ 29 Strafvollzugsgesetz NRW)
Arbeit, arbeitstherapeutische Maßnahmen sowie schulische und berufliche Bildung (Beschäftigung) dienen insbesondere dem Ziel, Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine regelmäßige Erwerbstätigkeit zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach der Entlassung zu vermitteln, zu fördern und zu erhalten. Gefangene sind verpflichtet, eine ihnen zugewiesene Beschäftigung auszuüben.

 

Arbeit und Ausbildung