RESONANZ – ist ein interaktiver Performance-Parcours von weiblichen Gefangenen in Begleitung des künstlerischen Teams von Sommerblut über Stimme, Solidarität und den Mut, laut zu werden. Nach dem Erfolg von SCHWEIGEN – einem Chorstück mit inhaftierten Frauen der JVA Köln und Willich II, geht das Projekt des Sommerblut Festivals mit ihrer Fortsetzung RESONANZ weiter.
(weibliche) Gefangene der JVA Köln und der JVA Willich II werden diesmal mittels einer interaktiven Performance mit den Gästen in Kontakt treten.
Der interaktive Performance-Parcours widmet sich Stimme, Solidarität und dem Mut, laut zu werden. Es wird der Frage nachgegangen, was passiert, wenn Stimmen nicht länger verborgen bleiben? Das Publikum wird dabei durch Klanglandschaften, Textwerkstätten und Bewegungsräume geleitet. Hier verschmelzen Erinnerungen aus dem Chorstück SCHWEIGEN mit neuen Stimmen und Tönen. Zwischen Schutzraum und Sichtbarkeit entsteht ein Dialog über Würde, Widerstand und Solidarität. Ein zentraler Fokus liegt auf der Realität von Gewalt gegen Frauen* – als gesellschaftliche Erfahrung, der ein kollektives Wir entgegengesetzt wird.
Als interaktive Erfahrungslandschaft in den Räumen der JVA Willich II lädt RESONANZ dazu ein, Teil eines vielstimmigen Prozesses zu werden.
Am Ende verdichtet sich der Parcours zu einer Performance mit partizipatorischen Elementen: ein kollektiver Schritt aus der Stille heraus, hin zu gemeinsamem Sprechen, Hören und Handeln. Das künstlerische Team besteht aus Hanna Behr (Choreographie), Lilian Laval (musikalische Leitung), Anja Federle (Projektkoordination) und Eli Pleß (Regie/Text).
Karten gibt es bis zum 27.09.2027 nur hier: https://rausgegangen.de/events/resonanz-226/ 
Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Knastkulturwoche 2026“ statt: https://www.knastkultur.de/
Datum: Donnerstag, 08.10.2026
Einlass: 15:15 Uhr - 16:00 Uhr (über die Pforte der JVA Willich, Gartenstr. 1)
Beginn der Veranstaltung: 16:45 Uhr
Ende der Veranstaltung: 18:00 Uhr bzw. 18:30 Uhr
